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Feuerstellen

Wie versprochen hab ich mich ja im Urlaub ein wenig umgesehen wie anderorts Feuer gemacht wird! Auf Bali bzw. Gili Trawangan ist das recht einfach, grundsätzlich wird mit Feuer gekocht, das entweder durch Gas oder Holz genährt wird. Meist wird jedoch mit Holz gekocht bzw. mit Kohle aus Kokosnussschalen gegrillt.

Auf Gili Trawangan ist wohl das BBQ die meist genutzte Art der Zubereitung. Die Stahl- Grills mit Kokosnussschalkohlen verbreiten einen ganz besonderen-, eigenen Geruch. Techniken wie indirekt grillen oder ähnliches sind dort völlig egal und überflüssig. Da gibt’s ordentlich Glut, die mittels Ventilatoren bestens mit Sauerstoff versorgt wird, drüber einen Rost und fertig. Stromschwankungen sorgen dafür dass den hart arbeitenden Ventilatoren manchmal Pausen gegönnt sind.

Direkt neben den Grills gibt’s dann eine tolle Auswahl an BBQ- fähigen Lebensmitteln, natürlich vor allem frischen Fisch, Garnelen, Hummer, aber auch Filets oder Beiried vom (meist) australischen Rind, Hühner- und sogar Schweinefleisch und natürlich auch Gemüse. Man sagt was man will, nennt seine Tischnummer und schwuppdiwupp landet das begehrte Stück auf dem Rost.

Der Duft des Feuers erinnerte oft an den eines lodernden Lagerfeuers beim Camping und den im Dreibein hängenden Gulasch- Kessel, mit einem Hauch von Palmenstrand….

Trip to Rome

Ich überlegte grade was ich noch über Rom zu erzählen habe, denn für die Genusswelten habe ich ja schon mit “römisches Kulinarium I” begonnen zu berichten, wobei es dazu sicherlich noch einen zweiten Artikel geben wird.

Rom im Sommer. Da sind Hitze, Staub und Steine. Aber schöne Steine! Es ist auch in der Hitze unheimlich beeindruckend welche Dimensionen bei Bauwerken damals schon erreicht wurden! Das Kolosseum – in der Antike für bis zu 50.000 Personen gedacht, das Pantheon mit seiner für 1700 Jahre größten Kuppelkonstruktion, die Engelsburg und das Forum Romanum sind nur einige wenige der großen Bauwerke Roms!

Was mir auch sehr gut gefallen hat waren die kleinen grünen Ecken die es so oft in Rom gibt. Vielerorts gibt es Dachgärten, grüne und bunte Balkone, Höfe und enge Gassen mit kleinen Hecken, Orangenbäumen oder Blumen. Die Italiener beweisen hier viel Geschmack! Durch all die Bepflanzung und Dekoration bemerkt man die Baufälligkeit vieler alter Gebäude kaum und man fühlt sich wohl! Die vielen kleinen Lokale in der Altstadt sehen einladend und vielversprechend aus, auch wenn man als Österreicher weit niedrigere Preise für Speis & Trank gewöhnt ist. Dazu aber an anderer Stelle wieder mehr…

Rom ist eine tolle Stadt und eine Reise wert, jedoch würde ich sie beim nächsten Mal lieber außerhalb der sehr heißen Sommerzeit besuchen!